„Viel zum Gewinn des 2. Preises hat im Duo "Lyriarte" aus München die Cembalistin Olga Watts beigetragen. Im Zusammenspiel mit ihrem Violin-Partner Rüdiger Lotter rockte und jazzte sie am Cembalo die Musik von Schmelzer und Veracini - so schmissig kann Barock sein“
Salzburger Nachrichten
„Der zweite Preisträger, das Ensemble Lyriarte aus München überzeugte mit dem Geiger Rüdiger Lotter, der mit Veracinis Sonate A-Dur op. 1/7 einen bravourösen Ritt über den Bodensee hinlegte, dass die Noten nur so staubten - kongenial unterstützt von seiner feurigen Partnerin am Cembalo, Olga Watts.“
Franz Szabo, Wettbewerbsberichterstattung
„ Am Cembalo begleitete die aus Russland stammende Künstlerin Olga Watts, die sich auch solistisch mit Johann Sebastian Bachs technisch tadellos gespielter Suite a-moll BWV 818a vorstellte, Als Begleiterin agierte sie so dezent sie wie aufmerksam.“
Wiesbadener Kurier
„Olga Watts [...] war nicht nut eine zuverlässige Begleiterin am Cembalo, sondern gestaltete die Suite a-Moll für Cembalo solo von Bach sehr lebendig und feinfühlend.“
Frankfurter Rundschau
„Olga Watts bediente das Cembalo mit einem lebendigen gebundenen Spiel, jenseits bloß zierlichen Kurzton-Tickens.“
Norddeutsche Neueste Nachrichten
„Olga Watts gab eine üppige Kostprobe ihres meisterhaften Cembalospiels mit der Partita d-moll BWV 1004 von J.S. Bach, einer Bearbeitung für Cembalo der Partita BWV 1004 für Violine solo von Lars Ulrik Mortensen. [...] Die Partita kam in einem völlig neuen Kleid daher: vollgriffige Cembaloklänge, korrekte Verzierungstechnik, unter Ausnutzung der warmen tiefen Lagen des Cembalos [...] und die Cembalistin wusste das Werk musikalisch und spieltechnisch so hervorragend vorzutragen, dass die Zuhörer ihr zujubelten.“
Badisches Tagblatt
„Ein Solo-Cembalist hat meist einen undankbaren Part zu bewältigen- nicht so Olga Watts, die vom Publikum nach ihrer Bach-Suite a-moll mit begeistertem Applaus bedacht wird: bei ihr laufen nicht nur die schwindelerregend schnellen Passagen rund und präzise wie ein Räderwerk-nein, Watts bringt das Kunststück fertig, diese dennoch keinesfalls mechanisch und steril zu spielen. Vielmehr setzt sie sich Ziele, die sie sorgsam anvisiert. Sie gestaltet, rechte und linke Hand antworten einander, spielen einander zu. Souverän durchlichtet sie das Dicklicht aus gegenläufigen Stimmen und Verziehrungen, macht aus komplexen Strukturen einen beeindruckend leichten Fluss.“
Badisches Tagblatt
„Olga Watts beeindruckt besonders mit ihrem Solostück, der Württembergischen Sonate Nr.1 in A-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach. Ihr Spiel ist unvergleichlich gefühlvoll. Trotz der immer wiederkehrenden Spannung, die sich wie eine Welle auftürmt, größer wird, bis sie an den Strand rollt und sich dort verliert, ruht das Stück in sich. Den Zuhörer lässt es nicht mehr los.“
Süddeutsche Zeitung
„[...] in der Französischen Suite E-Dur, BWV 817 [...] Olga Watts brillierte mit makelloser Virtuosität, besonders in den schnellen Sätzen.“
Süddeutsche Zeitung
„Ein traumhaft schönes Cembalo (nach der französischen Werkstatt von Hemsch) begleitet die Sonaten. Aber Olga Watts beteiligt sich auch solistisch am Stildialog – mit Frobergers „Meditation sur ma mort future“ als Studie morbider Melancholie und einer virtuosen Passacaglia in g-Moll von Georg Muffat: ein magischer Abend [...].“
Süddeutsche Zeitung
„Die Sonate c-moll für Cembalo solo [...] bot Olga Watts alle interpretatorischen Möglichkeiten: majestätisch-gewichtig die Einleitung des ersten Satzes, nachdenklich-zögerlich das Gegenthema; mit doppeltem Gesicht entfaltete sich auch das Andantino, ehe das Allegro zielgerichtet vorwärts eilend schloss.“
Süddeutsche Zeitung
„Zwei Sonaten Domenico Scarlattis zeigten die Cembalistin von ihrer solistischen Seite. Ein Werk in e-moll hatte große Ausdruckskraft in langsamem Tempo, flink und in voller Registrierung beeindruckte eine Sonate in G-Dur durch ihre klangliche Brillanz.“
Süddeutsche Zeitung
„Das Ambiente, das bestechende Spiel von Lotter und Watts und nicht zuletzt die lebendige und individuelle Frische der Werke bildeten einen überzeugenden Dreiklang.“
Süddeutsche Zeitung